Hier findet ihr demnächst neue Info's über meine Lieblingsband, bis das alles soweit ist, gibt's hier erstmal als Trostpflaster die Lyrics & Discographie der bisher veröffentlichten Alben :

Discographie:

1990 - Maxi-CD "Alles Lüge"

1991 - CD "Angst"

1992 - CD "Einsamkeit"

1993 - Maxi-CD "Schakal"

1993 - CD "Satura"

1995 - CD "Inferno"

1996 - Maxi-CD "Stolzes Herz"

1997 - CD "Stille"

1998 - Doppel-CD "Live"

1999 - Maxi-CD "Alleine zu zweit"

1999 - CD "Elodia"

2001 - Maxi-CD "Der Morgen danach"

2001 - CD "Fassade"

 

ANGST

 

Seele in Not

Halte jetzt die Fackel
An mein Gesicht
Ein Vogel gleitet übers Wasser
Doch er sieht mich nicht
Mein Schiff ist längst gesunken
Ich bin am ertrinken
Ich kenne so viele Hilfeschreie
Doch kein Schiff in Sicht

Nur verlorene Stunden
Nur verlorene Tage
Verloren wenn wir sterben
Verloren an was ?
Doch ich lebe
Ich lebe immer noch
Ich lebe
Als eine Lüge

Und die Liebe
Eine Illusion
Du tanzt im Licht der Zeit
Du tanzt in Eitelkeit
Eine leere Flasche
Und ich sterbe vor Durst
Keine Kerze hat mehr Feuer
Doch mein Herz verbrennt

Ich höre den Schrei eines Babies
Lüge im ersten Atemzug
Asche zu Asche - Staub zu Staub
Der sünde sei vergeben
Blind vor Wut - Blind vor Schmerz
Taub aus Liebe - Stumm vor Angst
Kann ich mich nicht mehr halten
Verliere den Verstand

Ich kenne nicht deine Stimme -
Kann dich ja nicht verstehen
Weiss nicht mal wie du aussiehst -
Habe dich ja nie gesehen
Kann nicht mal zu dir sprechen -
Nicht mal diesen Satz :Ich liebe Dich !

Ich verfluche die Erinnerung
und schicke sie weit fort
Sie legt sich in mein Grab und wärmt für mich den Sarg
Gemalte Bilder schmeicheln nur
Denn wer malt schon was so Hässlich ist ?

 

Requiem

Als die Sonne den Tag verliess
Den Finger am Abzug
Die Füsse im Dreck
Die Augen fest verschlossen,
die Seele verkrampft
Die Erinnerung gefressen,
Die Zukunft voller Angst
Ein Engel am Tor der Hölle
Luzifer im Paradies
Eine Jungfrau flüstert meinen Namen

In nomine patris, filii et spirituus sancti
Amen

Lass mein Licht noch brennen
Und gib mir deinen Namen
Seid StillUnd lasset mich leben
Nur diesen Augenblick
Nur noch einen Moment
Dann nehmt mich mit
Lasst mich noch beten
Lasst mich noch einmal fliehen
Ich komme zurück zu euch
Aber niemals zum Teufel

In nomine patris, filii et spirituus sancti
Amen

Wer schickt nach mir ?
Ich bin doch nicht blind
Und doch, ich kann nichts mehr sehen
Es ist soweit, habe ich recht ?
Darf ich noch etwas sagen ?
Hört mir noch jemand zu ?
Hat es noch ein Gewicht ?
Wer kann mich jetzt noch spüren ?
Ist es geschehen ?Ist es vorbei ?
Ist es geschehen ?

 

Der Ketzer

Selbstgerecht
Unfehlbar
Sündenlos
Du nennst dich Papst

Mit blutverschmierten Händen
Aus längst vergangenen Zeiten
Mit gespaltener Zunge
Tröstest du die Armen
Arm, weil du ihr Geld stahlst
Arm, weil sie dir glaubten
Oh Papst, du hast es weit gebracht
Ich weine um deine Seele

Herr der Fliegen
Satan
Du bist der Herr
Der Kirche
Im Namen Gottes
tust du dein Werk
Her der Fliegen
Du bist der Papst

Unser Papst auf Erden
Dein Name vergehe
Dein Wille ist des Satans
Dein Reich ist die Hölle
Vergib uns unseren Hass
Wie auch wir vergeben deinem Fleisch
Deinem Fleisch - Des Satans Diener
Deinem Blut - Des Fleisches Kraft

 

Der letzte Hilfeschrei

Wochen und Monate verstreichen
Und die Einsamkeit steht mir bei
Das ist der Lohn - eiserne Einsamkeit
Das ist der Alptraum meines Daseins
Alleine - vergessen - abgeschoben ins Exil
Keine Liebe, Wärme, Hoffnung nur die Sehnsucht brennt in mir
Ich hör nur Stimmen und Geschwätz
doch keiner redet je mit mir
Ich will hier raus - ich will hier weg
Ich weiss nicht mal was mir fehlt
Ich bin gesund...

Wo sind die Menschen, die mir ihre Liebe versprachen ?
Wo sind die Eltern, die mich zeugten ?
Wo sind meine Freunde, die zu mir standen ?
Wo ist die Frau, die mich liebte ?
Hat sie mich vergessen ?
haben mich alle vergessen ?
Hat man mich ausgesetzt ?
Hat man mich zurückgelassen ?
Kann sich denn keiner an mich erinnern ?
Kann mir keiner helfen ?
Bin ich denn ganz alleine ?
Und wo ist der Doktor ?
Wo sind die Schwestern ?
Ich brauche Hilfe !
Ich habe Angst !
Hilfe !

 

Tränen der Existenzlosigkeit

Meine Augen der Angst sind geflohen
Mein Geist will sich mit mir verschliessen
Mein Herz ist verhungert
Und meine Seele blickt mich fragend an

Lasst uns tanzen lasst uns spielen
Lasst uns einfach nur glücklich sein
Lasst uns tanzen lasst uns spielen
Lasst uns die Erinnerung wieder beleben
Doch niemand wird mich hören
Wer soll mich denn auch hören ?
Ich bin doch ganz alleine !

Tagsüber haben wir gelacht und gespielt
Nachts sassen wir nur da und weinten
Wir haben nie begriffen, wie schön es war
Später wollte ich Schönheit schöpfen
Doch ich begriff sehr schnell
Ein Wurm verkriecht sich im Dreck
Und dort liege ich immer noch
Bereit zu sterbenBereit zu verfallen
Bereit mich selbst zu vergessen
So wird keine Träne fliessen
So wird keine Seele trauern
So hat es mich nie gegeben !

 

Einsamkeit

 

Tränen der Sehnsucht

Ein Kind dieser Erde legt sich schlafen
Es war ein Tag der nackten Angst
Wie oft fiel es zu Boden ?
Wie oft lachte es aus Schmerz ?
Wie oft schrie es sich an ?
Und war längst taub
Verletzter Seele letzter Schmerz
Verstandesangst der Liebe

Tränen der Stille - Masken im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht
Und es steht hier - das Kind
Mit tränen im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht

Die Nacht gebahr ihr jüngstes Kind
Ein Traum der Liebe seiner Sehnsucht
Ein Traum der Augen - nicht der Hände
Ein Traum zum träumen - nicht zum leben
Doch die Augen des Kindes kannten keine Schönheit
Sie waren des Staunens viel zu schwach
Und der Morgensonne erstes Licht
Der Morgen tagte nicht für das Kind
Denn am Morgen war es blind
Seine hände aber wurden alt und blieben unberührt

Tränen der Stille - Masken im Gesicht
Lichter werfen Schatten und halten es im Licht
Verführt sich zu erklären während es zerbricht
Tränen der Sehnsucht - Masken im Gesicht
Und es steht hier - das Kind
Mit tränen im Gesicht
Tränen der Sehnsucht
Tränen der Sehnsucht

 

Reissende Blicke

Ich sitze im Kino meines Lebens
Alle Plätze sind belegt
Mein Platz ist nur ein Notsitz
Zuviele Menschen sind heute hier
Das Licht geht aus - der Film beginnt
Erinnerungen steigen wieder auf
Längst Vergangenes wird wieder Gegenwart
Ein fremdes Ich glotzt mir ins Gesicht
Ich blicke in die Menge
Das ganze Kino lacht
Ein krüppel treibt in den Fluten
Mir wird schlecht
Ich schäme mich
Ein von gestern geprägtes Heute
Ich erinnere mich an damals
Die Frage um Leben und Tod
Heute weiss ich die Antwort
Damals nicht - Ich habe falsch entschieden
Und wieder lachte das Kino
Ich stehe auf und stürze hinaus
Ich muss mich übergeben
Der Hass schlägt auf
Werden sie mich im Licht erkennen ?
Werden sie auch dann noch lachen ?
Wieso gehen sie nicht alle nach Hause ?
Es ist doch nur mein ganz privates Leben
Ich komme zurück, mein Platz ist besetzt
Ich setze mich still auf den Boden
Ich will schliesslich sehen, was mit mir passiert
Ich kenne meinen Sinn noch nicht
Ich hoffe nur, ich sterbe rasch
Damit ich die Demut nicht mehr ertragen muss
Es tut mir leid, wenn mein Leben jemanden störte
Doch gab es einen Film, den sie mochten
Der Film zeigt meinen Tod
Endlich darf auch ich mal lachen
Doch tausend Augen drehen sich herum
Und blicken mir entsetzt entgegen

 

Einsamkeit

Ich schreibe meine eigene Geschichte
Und lebe nur noch nebenbei
Ich bin der einzige der mich bemerkt
Und all die Stimmen die zu mir sprechen
Sind nur die Echos meiner Sehnsucht
Machtlos begegne ich der Einsamkeit
Und machtlos zeige ich ihr mein Gesicht

Zerfallen in tausend Stücke
Krieche ich in tausend Richtungen
Und halte deine Hand nicht fest genug
In falsche Träume mich geflüchtet
Auf besetzte Plätze mich gesetzt
Suchte ich die Herrlichkeit der Zweisamkeit
Und fand nur die lächerliche Einsamkeit

 

Diener eines Geistes

Hier stehe ich erhaben über Schmerz und Wunden
Hier stehe ich und blicke zu mir nieder
Diener eines Geistes im streit entzweit
Ich bin bereit
Diener eines Geistes im Streit entzweit
Ich bin bereit
Zwei Stimmen regieren meinen Geist
Und ich kann mich einfach nicht mehr verstehen
Doch erhaben bin ich - auch über den grössten Streit
Ich bin bereit
Hol´ dein Messer raus
Zerschneide Deine Seele
Höre Deine Schreie
Trinke dieses Blut
Und geniesse es

Ich bin alleine - bin zu zweit ganz alleine

Ich verbarg meine Augen hinter Binden
Und hoffte mich zu velassen zu können
Du Hure
Jetzt sehe ich in den Spiegel
Und falle vor Schreck zu Boden
Du beginnst langsam zu verstehen
Ich liege zu meinen Füssen und blicke zu mir auf
Mach dich frei
Zeige mir dein Fleisch
Zerschneide meinen Körper
Und ficke meine Seele
Trinke diesen Saft und lass ihn fruchtbar werden
Du wirst mich nicht mehr los
Ich schrei in deinem Kopf
Von innen zerschlag ich dir den Schädel
Fühle deine Schmerzen
Spüre meinen Hass
Zeige mir deine Wunden
Ich lasse sie wieder bluten

Ich bin alleine - bin zu zweit ganz alleine

Lass mich alleine - Nein
Lass mich in Ruhe - Nein
Ich flehe dich an - Nein
Ich hab dir nichts getan
Du hast mich belogen
Du hast mich betrogen - Ja
Willst du dafür büssen - Ja
Willst du dafür bluten - Ja
Ich will mich dafür strafen
Ich will mich dafür schlachten
Ich will

 

Loblied auf die Zweisamkeit

Und das ist die Einsamkeit
Die mich geboren hat
Versucht ihr zu entkommen
Hab ich meine Hoffnung verloren
Ich schrie nach Liebe mich zu wärmen
Verlor ich meine Stimme und blieb stumm
Ruhelos verurteilt
Träumte ich die Wahrheit
Ergriff ich die Flucht
Und fiel zu Boden

Ich spüre kein Glück
Ich spüre kein Glück
Kein Leben wächst in mir
Ich spüre kein Glück
Ich bin müde
Ich bin müde
Ich bin müde

Verstrickt im Netz der Angs
Habe ich mich selbst erkannt
Unfähig zu existieren
Bin ich nicht bereit mich selbst zu tragen
Lieg ich im Dreck der Gleichgültigkeit
Und lebe den Tod der Vergessenheit
Bin ich nur eine Kreatur der Langweile
Nur ein schlechter Witz in einem leeren Wartesaal

Ich träumte einst vom Leben
Und träumte einst von Liebe
Doch aus dem Leben wurde Flucht
Und aus Liebe wuchs die Angst...

 

Bresso

Meine letzte Zigarette klebt in meiner Lunge
Meine Worte zittern Dir entgegen
Gedrängt mit Hoffnung und Angst
Wie versteinert siehst du mich nun sitzen
Ausgeliebt - leer und krank
Ausgeblutet - ausgesaugt
Doch deine Liebe fliesst durch meine Adern
Ich bin nicht tot - nein - ich bin nicht tot
Noch immer höre ich deine Stimme zu mir sprechen
Noch immer spüre ich deine Lippen auf meiner Haut
Noch immer brennt in mir dein Licht
Noch immer liebe ich dich
Noch immer will ich dich erleben
Will von deinem Geist mich nähren
Will in dir mich ganz verlieren
All deine Schönheit all dein Glanz
Die Strafe dich zu lieben - Die Strafe meiner Liebe
Jetzt frag ich dich - wo bist du ?
Wo bist du jetzt ?
Hoffnung in meiner Haut zerquetscht
Verzweiflung in mein Herz geschlossen
Liebe in mir verspürt
Lügen und zarte Worte von dir gehört
Meine Lebensuhr verstellt - zerschlagen
Die Erinnerung verdammt
Und dich stets geliebt
Noch immer höre ich deine Stimme zu mir sprechen
Noch immer spüre ich deine Lippen auf meiner Haut
Noch immer brennt in mir dein Licht
Noch immer liebe ich dich
Bitte komm zurück
Bitte...

 

Inferno

 

Kabinett der Sinne

Zurück aus der Unsterblichkeit
Wieder Zuhause
Und wieder Mensch
Die Erde geküsst
Und die Welt geatmet
Meine Augen - die Augen gehen über
Das Verlangen hat mich wieder
Ich lebe -
Im Kabinett der Sinne bin ich wieder erwacht
Zu meiner Linken ein alter Mann
Zu meiner Rechten eine Göttin züngelnder Lust
Dem Schimmer grünen Blickes
Ein strahlendes Weiss
Und verzicht -
Dunkelheit fällt über uns
Zu ihr ich träume
Sie will meine Hoffnung
Sie will Licht
Sie will ewig leben
Sie will Licht
Sie will Wahrheit
Sie will Licht
Sie will ewig leben
Sie will Licht
Aus dem Schein der Sonne ist sie entflohen
Mit flammenden Schwingen in die Nacht gestürzt
Auf den Klippen hat sie über das Meer gewacht
Und zurück zu den Sternen gedeutet
Gleich am ersten Tag dem Glanz erlegen
Und zuletzt mich in den Sand gelegt

 

Versiegelt glanzumströmt

Die Stille hat mich angerührt
Es war Dein Blick
War Dein Erscheinen
Und der Himmel hat sich aufgetan
Nur für mich und ganz im Stillen
Hingerissen und stumm bewundert
Von Deinem Antlitz angetan
Voller Ehrfurcht Dir erlegen
So bin ich willenlos in Deiner Hand
Trockne Tränen Dir geopfert
Giesse Deine Schönheit auf mein Fleisch
Entfalte Deiner Flügel Reize
Entführe mich in Zärtlichkeit
Spreize Lust im Tempel brennend
Steigent deine Blöse züngelend
Im freien Fall mich Dir ergebend
Nackt umwunden in Dein Reich
Dir verfallen und verloren
Schweigend sterbend Dich nur träumen
Du im Licht vom Glanz umworben
Ich im Dunkeln unerkannt

 

No blind eyes can see

And you didn't want to see
Empty pages of your diary
Poisoned mind kept dreaming
Sunken thoughts of eternity
In the world of dust
Frost deep in your cold, cold heart
No blind eyes can see
There is no reality
Between the laughter
And the tears
You lost your fear
Got stucked to pat
Coulnd't see the light
From the dust
You changed your mask
Sealed your pages with trust
You tried to be safe
But time saves no-one
Chain of tears
Handful of trust
In the world of dust
Chain of tears
Handful of dust
In the world which can't last
I can hear it reaching
I hear it whispering
Little by little it kills
No blood to bleed
No heat to beat
It came to get - you
Don't trun your back on it
You know it waits
And tries to put you in chains
Momentary pain
When the walls of your
dreamcastle fell
You're hiding in a fairytale
world full of fantasies
princes killed the dragons
and the heroes always survived
you wanna your destiny
so you skip to the last page
Chain of dreams
hands full of dust
in the moments of the past
chain of tears
heart full of scars
but the pain doesn't last
painful tears
you'd never trust
so you hide to the past
chain of time
no time to cry
cyuse forever you can't hide
I can hear it...
he day rises again
and you hear the wings of the time
put down your swords
listen to the whisper in the wind
time changes everything
but you have to wait
try to save your soulbefore it is too late

 

Schakal

Ein junger Engel tritt vor den Tempel
Unter seinen Schwingen klebt ihr Speichel
Von seinen Wimpern tropft frisches Blut
Er öffnet seine Hände und schreit nach mehr
Ich schließe meine Augen und lecke ihre Flut
Auf den Stufen liegen faule Leiber
Erbrachte Todesopfer von der Sonne verhermt
Vertrocknet sind auch meine Küsse
Die ich einst aus Liebe gab
Auf einem Felsen ausgebreitet
Zwischen den Klippen zerquetscht und niedergestreckt
Unter brennenden Fragmenten meines Zentrums
Streue ich meine Tränen in die Glut
In meinen Händen welken ihre Blumen
In meinem Mund gerinnt ihr Speichel
Ich reisse meinen Körper aus der Flut
Der Engel wirft die Schwingen in die Glut
Ich spucke meine Sünden
Er öffnet seinen Schlund
Ich lecke seine Wunden mit meinem Mund
Ihr Herz habe ich geküsst
Ihr Fleisch auf dem Portal geliebt
Ihre Zunge versteinert am Fuss des Monuments
Und ihre Asche unter den Engeln vertstreut
Ich will nur leben
Auf diesen Knien habe ich gelegen
Ich rief dich an mit diesem Mund
Diese Hände hielt ich dir bittend entgegen
Ich betete in dunkler Nacht
Ich flehte schreiend mit meiner letzten Kraft
Lass sie schweigen
Lass sie schlafen
Lass mich beten
Ich bitte Dich
Ich will nur leben
Ich will leben

 

Vermächtnis der Sonne

In der Hingabe meiner Sucht
Mein Dasein und meine Kraft
Das Begehrte ist vergessen
Zurück bleibt nur das Verlangen
Das ist in Wort und Tat
Der längste Schrei meines Lebens
Zerrissen von Dämonen meiner Lust
Von den Schatten und den dunklen Trieben

Durchbohrt von den brennenden Fackeln
meiner Sucht
Zerfetzt und zertrümmert
Meinen Geist und meinen Willen
Geopfert und dahingegeben
Geworfen in das Meer der Sinnlosigkeit
Doch mein Durst ist nicht gestillt
Mein Durst ist nie gestillt

Aufsteigen werde ich erneut
Schon bald aus dem Wasser treten
Den Wind und die Wellen erlegen
Und mir nehmen wonach meine Seele schreit
Völker unter der Sonne
Kinder aller Herren Länder
Hier stehe ich zwischen Himmel und Hölle
Und ersuche die stumme Kreatur mir zu helfen
Auf meinen Knien flehe ich um mehr
Bitte gib mir mehr
Mehr von deinem Geist
Mehr von deinem Leben
Jetzt und für alle Zeit und Ewigkeit
Gib mir mehr
Gib mir dich
Ich brauche dich
Ich liebe dich
Vorhang -

 

Copycat

Come a little bit closer
And hear what I've got to say
Burning words of anger
Of hate and desperation
What if break the silence ?
What if I do forgive the past ?
I know, it might sound funny
To tell you what I felt
I mean, I really loved you
It's a shame - my fault - I know
But why - but why
Why are you so stupid ?
Fuck you and your killing lies
I hate your pissing attitude
Why did you have to go so low
Truler - Copycat
What if break the silence ?
What if I do forgive the past ?
Sucking like a vampire
The blood of all your friends
But sorry, my blood was poisoned
Now burn in hell
You killed the love
You killed the trust
What if break the silence ?
What if I do forgive the past ?

 

Der Kelch des Lebens

Versagt im Wort
Im Traum zerflossen
Den Kelch des Lebens nur berührt
In einem Sog
Die Kehle mit dem Gift gefüllt
Den Körper und das Fleisch zersetzt
Die Seele leer getrunken
Am Stamm der Sehnsucht wund gewetzt
Erhitzt - verbrannt
Zu heiss - vorbei
Sehnsucht
Ausgesetzt und abgeschoben
Den Samen in den Sumpf gepflanzt
Nunmehr da ich fühle
Bin ich ein Mensch und will auch sprechen
Am Fuss der Berge will ich knien
Will das Meer mit Worten segnen
Welcher Wind hat mich gerufen
Welcher Clown mich ausgelacht
So brauche ich den Namen nicht
Werde nicht gerufen
Noch werde ich Antwort jemals hören
Es ist der Traum der mich geführt
Und folgen werde ich bis in die Glut ...

 

Stille

 

Der erste Tag

Nichts habe ich gesagt
Noch habe ich je etwas getan
Dies ist der erste Tag

Du hüllst mich in Betroffenheit
Und deckst mich zu mit Dunkelheit
Nicht lieben möcht ich dich
Noch kann ich leben ohne dich

In deinen Augen glänzt der Tod
Dein Übermut - die blinde Wut
Du spuckst mir tief in mein Gesicht
Und siehst dabei noch niemals mich
In deinen Augen glänzt der Tod
Dein Übermut - die blinde Wut
Du spuckst das Blut
Der Stich trifft mich
In deinen Augen du und ich

Die Härte der Geschlossenheit
Alleine bleibt sie unerreicht
Bei all dem Lärm und dem Geschrei
Bist du doch niemals führungsfrei
So bin ich ausgeliefert deinem Hass
Dem deinen und dem derer
Deren Nähe ich vergass

 

Not every pain hurts

When you have the will
You learn to forgive and to forget
You have to -
Collect the broken pieces and
Humble hearted
Stand up from the place you hide
If i wouldn´t know to miss anything
It couldn´t hurt me no more
Mistakes tought to build life
From the ashes, that fell down to ground

Without any pain it wouldn´t be the same
Experiences made me strong -
Not every pain hurts
Deep inside
When you learn to devide
Don´t fear the danger
Follow your heart to the light
Live your dream and breath

When you listen to yourself
Don´t always expect
To find understanding
It takes time
You may loose your faith
But don´t be afraid
To find the solution

That heavy wasn´t my load
That i wouldn´t also try
To carry yours
My burning heart - unbearable!
My optimistic mind - collapsed!

Without any pain it wouldn´t be the same
Experiences made me strong -
Not every pain hurts
Deep inside
When you learn to devide
Don´t fear the danger
Follow your heart to the light
Live your dream and breath

 

Siehst Du mich im Licht

Deine Lippen in das Fleisch gepresst
Die Meinen wild verzerrt
Der Orgasmus der Verwundbarkeit
Die Seele schreit nach mehr
Nur herein in meine kleine Welt
Und friss dich durch bis zum Schafott
Zerbeisse jede Zelle meiner kalten rohen Haut
Und du bleibst leer
Hast zerstört
Nur für Sekunden diesen Rausch erlebt
Und du bleibst leer
Hast gelogen und betrogen
Und bei allem dich nur selbst projeziert

Zwei Augen im Kopf
Und die Ohren links und rechts
Und so tot wie ein blinder Fisch
Du kannst mich nicht verstehen
Nein - du wirst mich nie verstehen
Nur reden kannst du über mich
Dir ist es scheissegal ob es wahr ist oder nicht
Denn am Ende trifft es niemals dich
Du bist die letzte Instanz
Du bist die Regel der Instanz
Du bist der Mörder jeder Wahrheitssubstanz

Im kurzen Augenblick
Des blinden Übermuts
Versprühst du deine Weisheit
Deine Falschheit - Deine Sucht
Und du bist dir nichts bewusst
Deine Dummheit ist die Lust
Die deinen Verstand langsam ausradiert
Und du bleibst leer
Hast zerstört
Für Sekunden diesen einen kurzen Rausch erlebt
Und du brauchst mehr
Du musst lügen und betrügen
Und bei allem -
Siehst du mich im Licht?!?

Zwei Augen im Kopf
Und die Ohren links und rechts
Und so taub wie ein blinder Fisch
Du kannst mich nicht verstehen
Nein - du wirst mich nie verstehen
Nur schreiben kannst du über mich
Dir ist es scheissegal ob es wahr ist oder nicht
Denn am Ende trifft es niemals dich
Du bist die letzte Instanz
Du bist die Regel der Instanz
Du bist der Mörder jeder Wahrheitssubstanz
Nicht im Gespräch liegt deine Kraft
Im Monolog suchst du die Opfer
Deren Dasein dich am Leben hält
Zwei Augen im Kopf
Und das Herz am falschen Platz
Du bleibst das Echo unsrer Zeit
Du bist das Sprachrohr weit und breit
Nicht viele Worte möcht ich machen
Denn du machst ja schon genug
Wahrscheinlich wirst du wieder lachen
Solange trinke ich den Blut
Zwei Augen im Kopf
Und das Herz am falschen Platz
Und so taub wie ein blinder Fisch
Du kannst mich nicht verstehen
Nein - du wirst mich nie verstehen
Du wirst mich nie verstehen!

 

Deine Nähe

Was soll ich dir noch erzählen
Wenn ich doch alles schon gesagt habe
Und doch nicht zu dir sprechen kann
Was soll ich dir noch erzählen
Wenn ich alles schon gesagt habe
Und doch keines meiner Worte dich erreicht

Im puren rausch der stillen Hoffnung
In dem Wahn der blinden Sucht
So stehe ich ratlos in der Ecke
Und ich weiss nur eines:
Ich liebe dich

Was soll ich dir noch erzählen
Wenn ich doch alles schon gesagt habe
Wenn den Schweigen meine Worte überschallt
Wenn mein Himmel sich zusammen zieht
Was soll ich dir noch erzählen
Wenn nichts mehr übrig bleibt

Ich könnte schreien - könnte weinen
Und du wüsstest davon nichts
Ich bin am Leben und ich liebe
Und existiere für dich nicht
Ich erträume deine Nähe
Träume dass du bei mir bisst
Doch ich weiss
Dass du niemals zu mir sprichst

Ich bitte dich
Ignoriere mich nicht
Lass mich nicht alleine stehen
Nicht so nah bei dir
Bitte sieh mich an
Bitte sprech zu mir
Ich bitte dich

Wenn alles schon gesagt ist
Wenn nichts mehr übrig bleibt
Dann schliesse ich die Augen
Und erzähle mir von dir
Vom Himmel und von allen Engeln
Und von deiner Menschlichkeit
Ich spreche von der Macht der Liebe
Und von mehr
Doch ich weiss
Ich kann den Weg nicht gehen
Kann niemals sein bei dir
Ich bin gefangen in meiner Welt
In meiner Mittelmässigkeit
Was soll ich dir noch erzählen...

 

Stolzes Herz

Zu fühlen um zu spühren
Meine Sinne
Meine Seele
Mein Gewissen
Und mein Herz
Am Abgrund meines Lebens
Am Ende meiner Selbst
Gebrechlich tief im Innern
Und schwach nach aussen hin

Ist es schlecht ?
Und was ist gut
Ist es krank ?
Und was heisst leben ?
Nein !
Es ist nur ehrlich - menschlich
Und verflucht -
Ist doch nur die Wahrheit

Im Auge der Gemeinheit
Der Allgemeinheit
Schlicht verwerflich - transparent
Doch ist es tiefer, stärker und viel mehr
So ist der Mensch
Nur auf der Suche
Nach der Stärke
Nach der Lüge - blindem Wahn
Und der Oberflächlichkeit

Mit blutverschmierten Händen
Mit einer Träne im Gesicht
Einem Lächeln auf dem Lippen
Und der Hoffnung tief im Blick
Aufzustehen auch aus dem Dreck
Tief beschmutzt und stolz im Herz
Dem Leben neu erwacht
Und erwacht ganz neu im Leben

Sind meine Hände blind und stumm ?
Sind meine Augen alt und schwach ?
Ist mein Herz dem Blut erlegen ?
Und bei allem doch nur ehrlich
Bin ich Mensch ?
Bin ich Schmerz ?
Bin ich die Träne -
Und der Kuss zugleich ?!?

Mit blutverschmierten Händen
Mit einer Träne im Gesicht
Einem Lächeln auf dem Lippen
Und der Hoffnung tief im Blick
Aufzustehen auch aus dem Dreck
Tief beschmutzt und stolz im Herz
Dem Leben neu erwacht
Und erwacht ganz neu im Leben

 

Mein zweites Herz

Wen willst du jetzt noch täuschen
Wen suchst du zu verbergen

Bin ich nicht Mensch ?
Aus Fleisch und Blut ?
Bin ich nur Traum ?
Der Seele Übermut ?
Hab´ ich kein Herz ?
So hab´ ich zwei

Zerborsten stehts durch Eitelkeit
Gemartert in der Wirklichkeit
Ein dunkler Winkel meines Lächelns
Wie klar scheint mein Spiegelbild
Und wie verzerrt scheine ich mir selbst
Wie oberflächlich malt ein Spiegel mein Gesicht
Und wie viel geschichtet klafft es auf und spricht :

"Wenn du küsst und denkst an Mord
Mein zweites Herz - sei unbesorgt
Ich deck´ dich täglich zu
Beschütze dich - so wie du mich
Erfüll´ nur immer deine Pflicht
Denn dich erkennt und hört man nicht!"

Zu dumm dass ich mich einmal stellte
Zu dumm dass ich nicht schweigend log
So musste spät ich doch erkennen
Dass du - mein rechtes Herz - das Linke stets geliebt

 

Make it end

Listen to the silence
Hear your blood running
Search for the truth
Hear the silence
Memories that made you mad
Hear, oh hear inside the fear
How different
Is this burning
Giving everything
And not finding back

Make it end
Don´t force to suffer any more
No more empty promises
You go to find the truth for yourself
And accept it!
Make it end
No more degrading excuses
You go to -
Rise your weak wings
If only for a day

I´ve watched your purple blood running
Tasted the bitter taste of dying ambitions
Then the shadows in your eyes
How could you - loose the emotion
Of beeing alive?
Without hesitation
You stopped existing
Against your own will

Exit and escape
Gather the separated parts
Solve the puzzle and survive
Trust in yourself
You may also be weak -
Shattered emotions
When you watch behind the masks
No wasted words for the trusted ones
When they´d all let you down

 

Die Strasse der Zeit

Und was ich sah war Menschlichkeit...

Und was ich sah war Dummheit
Menschlicher Neigung entsprechend
Tierisches Verhalten

Den ganzen Tag habe ich gewartet
Und sah die Menschen nur an mir vorüber ziehen
Nun ist es Abend und die Strasse leer
Ich bin müde - wohin soll ich noch gehen ?

Auf der Strasse der Zeit...

Alleine schon seit Stunden
Bin ich nun schon unterwegs
Mein weg führt mich nach gestern
Auf der Strasse der Zeit

Hier und da sah ich die Menschen
Flach danieder - stumm vor Angst
Von ihren Brüdern überrannt
Und rücksichtslos zertreten
Ich sah die Menschen
Tief beschämt
Verraten und enttäuscht
Und schon früh in ihrem Leben
Im Todeskampf sich wiegend

Besiegt oder als Sieger
Gestärkt oder zerstört
Am Ende bleibt nur Hass
Und so gehen sie zu Boden

Ich sah die Ruhmessäulen grosser Menschen
Ich hörte selbst noch ihre Worte
Und war gerührt und tief bewegt
Doch zuvor sah ich ihr Ende
Und auch das ihrer Visionen

Ich durchwanderte die Kriege
Sah die Angst und das Verderben
Und ganz gleich ob Krieg - ob Frieden
Egoismus - blinder Hass
War doch immer hier zu gegen
Und ich lief weiter durch die Nacht
Und sah nur mehr noch mehr Tränen
Und noch weiter lief ich fort
Und was ich sah war Dummheit
Menschlicher Neigung entsprechend
Tierisches Verhalten

Und als der Morgen sich erhob
Und die Nacht der Sonne wich
Zeigte sich mir jung und wild
Die grosse Zeit der Griechen
Und die Hoffnung dieser Menschen
Ihr Mut und ihre Kraft
Erfüllte mich auf meinem Weg
Zum ersten mal mit Freude
Und erschöpft von allen Zeiten
Legte ich mich nieder
Vor den Mauern von Athen

Und während ich die Augen schliesse
Sehe ich das junge Volk
Sich voller Hoffnung und voll Stolz
Im angesicht der Sonne mehren

 

Satura

 

Satura

Ich war auf der Gallerie meines Geistes
Ich hörte die Musik meiner Seele
Ich sah die Löcher meines Herzens
Und trank die Tränen meiner Schmerzen
Ich stand im Schatten meines Lebens
Und wartete auf mein Erscheinen
Auf der Strasse meiner Einsamkeit
In den Mauern meiner Angst
Dreh dich um und zeig mir dein Gesicht
Ich seh meinen Schatten in deiner Hand
Ich sehe mein letztes Mal bereitet
Ich spüre mein Blut in deinen Adern
Doch was kommt dann ?
Doch was kommt dann ?
Endlich finde ich die Lust am Leben
Ich möchte dich spüren dich berühren
Doch ich habe Angst
Ich habe Angst
Ich schliesse meine Augen vor dir
Und blicke ins Zwilicht meiner Seele
Ich halte meine Hand aus nach dir
Doch ich berühre nur die Angst in mir
Ganz allein in diesen Hallen
Nur Du und ich
Dreh dich um und zeig mir dein Gesicht
Nie sah ich so viele Türen
Nie so viele Wege hinaus
Nie hielt man mich fest
Doch jetzt lieg ich in Ketten
Dreh dich um und zeig mir dein Gesicht
Ich spüre meine Kräfte langsam schwinden
Im Sturm der Zeit mein Augenlicht verblassen
Als alter Mann richte ich mich auf
Zum letzten Mal halte ich meine Hände aus
Du drehst dich um und zeigst mir dein Gesicht
Doch ich bin zu alt und sehe dich nicht

 

Erinnerung

Durchbohrte Gedanken
Vom Schmerz zerquetschte Augen
Ersucht im Feinen sich zu wenden
Erinnerung in mir vergraben
Erinnerung in mir versteckt
Erinnerung - gib mir deine Kraft
Erinnerung - du frisst mich auf
Erinnerung - du säufst mich leer
Erinnerung - du verbrauchst meine Luft
Erinnerung - du hast mich einfach gerne
Durchquerte Ideen
Nach morgen zu blicken
Vom Gestern zu lösen
Im Glauben zu hoffen
Mit angsterfüllten Blicken
Sehe ich in deine Augen
Du bist meine Droge
Erinnerung - du frisst mich auf
Erinnerung - du säufst mich leer
Erinnerung - du verbrauchst meine Luft
Erinnerung - du hast mich einfach gerne
Du bist mein Tempel
Du bist mein Ego
Du bist mein Wasser
Du bist mein Brot
Ich bin dein Boden
Ich bin dein Samen
Ich bin dein Vater - ich bin dein Gott
Ich bin dein Herr
Erinnerung - gib mir deinen Dank
Erschlag mich - fester
Treib mich in den Wahnsinn
Errettet mich - erschaffe mich - verführe mich mit dir
Ich bekenne mich - ich liebe dich - ich hasse dich dafür
Erinnerung - gib mir deinen Sinn

 

Crucifixio

Ich will betend vor dich treten
Bin gekreuzigt am Pfal der Liebe
Christis Blut in meinen Tränen
Sieh´mich bitten
Oh, hör´ mein Flehen

Voller Liebe dich erleben
Vertrauensvoll mich dir ganz ergeben
Dieses Herz dir zu Füssen legen
Mein kleines Herz
willst du es nehmen

Sei mein Engel - Sei meine Sünde
Sei meine Sonne - Sei meine Sucht
Sei meine Muse - Sei meine Lust
In dir verweilen - in dir verharren

Lieb mich - halt mich - für immer führ mich
in deine Welt - führ mich in dein Reich
In deine Aura in deinen Geist
In deine Seele in dein Fleisch

Schenk mir nunmehr deine Schmerzen
Lass uns teilen unser Leid
Lass uns teilen unsere Freuden
Sei mein Teil - Ich liebe dich

 

Versuchung

Lieber sterben
Als dies noch einmal zu erleben
Mit feuchten Augen blicke ich zurück
Meine Lippen zittern hilflos überfordert
Zuviel Worte drängen sich gemeinsam durch die Öffnung
Nichts darf mehr hinaus
Ich muss schweigen
Muss den Menschen endlich entfliehen
Ich kenne jede ihrer Lügen
Kenne jeden falschen Atemzug
Der Freund ist viel zu nahe
Er ist ein Mensch und Feind
Das Schild der Freundschaft deckt ihn jahrelang
Dahinter sammelt er die Waffen
Flucht
Mit feuchten Augen sehne ich mich zurück
Erstarre - tiefe Sehnsucht
Schweig stille und erfriere
Der Blick zurück erfasst den Rauch
Die Ruine darunter
Erwartungsvoll gespannt
Die Siluette zu erblicken
Du steigst aus dem Nebel
Zeig mir mehr von dir
Fremde Venus - zeig mir mehr
Lieber sterben
Als dich in vollem Glanz zu sehen
Bereite mich
Ich falle vor dir nieder - Feind
Gib mir mehr von dir
Zieh dich aus
Entblöse deine Seele
An deine Brust will ich mich binden
Auf weissem Marmor mich zur Ruhe legen
Unter deinen Augen mich dir beugen
Unter deinen Schwingen mich dir ganz ergeben
Weisse Göttin oder Mensch ?
Gib mir mehr von dir
Lass mich in deinen Krater sinken
Nimm mich gefangen in deiner Mitte
Erhöre meine Sehnsucht

Lieber sterben
Als dies noch einmal zu erleben

 

Das Schweigen

Ekel der die Welt ergreift
Hass der durch die Herzen fliesst
Verderben das durch die Reihen zieht
Des Menschen edle Reihen
In denen Gleiches nur zu Gleichen steht
Dazwischen eine Kluft sich schlägt
Und Rassen wie Geschlechter trennt
Oh Ekel der sich der Welt bekennt
Kein Mensch hat es gesehen
Kein Mensch hat es gehört
Kein Mensch wird etwas sagen
Und kein Mensch wird danach fragen
Die ganze Strasse riecht nach Blut
Doch es ist nichts geschehen
Diese Hände zum Beten gefalltet
Diese Hände zum Töten bereit
Diese Hände beten um den Frieden
Diese Hände werden sie in Fesseln legen
Dieser Mund bittet um Gnade
Dieser Mund spricht von Schuld
Dieser Mensch zerbricht und stirbt
Dieser Mensch wird leben
Diese Augen haben es gesehen
Doch diese Augen schliessem sich
Und ungehindert fliesst das Blut
Und das Schweigen wird unerträglich laut

 

Flamme im Wind

Ein schwaches Kerzenlicht
Draussen vor der Türe
Im Kampf um Glanz und Wärme
Mein kleines Lebenslicht - eine Flamme im Wind

Mein lachendes Gesicht erscheint im Spiegel
Ein Atemzug vergeht
Dann versinkt es in der Dunkelheit
Lautlos - stumm
Figuren im Winter
Ich lecke meine Seele wund
Ein Ruf erhellt die Nacht
In Hoffnung gehüllte Erwartung
Doch mit der Stille folgt die Einsamkeit
Ernüchterung bis hin zur Resignation
Statische Monotonie
Ein zweiter Ruf bleibt aus

Diese Kerze im Schnee
Zu schwach um sich selbst zu erhalten
Meine Gestalt wird Teil der Nacht
Der Atem verschleiert das Spiegelbild
Im Nebel erscheint die Siluette
Wie damals - es kehrt wieder
Ich entblösse meinen Körper
Fremde Augen brennen Wunden in meine Haut
Ich spüre meine Sehnsucht wachsen
Im Sturm sich meine Hoffnung mehren
Doch das ist alles was geschieht

Der Schnee tanzt um die Flamme
Ihr Glanz ist trübe
Sie birgt keine Wärme mehr in sich
Mein Körper vom Eis besiegt
Mein Licht haucht aus

Der Traum wird nicht enden
Die Sehnsucht niemals sterben
Nochimmer gibt es ein Warten
Der Körper liegt regungslos im Schnee
Er harrt der Sonne
Die Hände sind geöffnet
Das Lächeln im Gesicht wird nie verweh'n.

 

Elodia

 

Am Ende der Stille

Deine Worte gleiten in den Morgen
In einen zarten rosa Schleier
Der sich über der Natur erhebt
Verblassen sie und schweigen stille
Nur die Sehnsucht meiner Stimme
Im flehenden Gebet
Entsinnt sich Deiner Worte
Die Du in mich gelegt
So verstummt auch meine Hoffnung
Und die Stille entfacht den Krieg

 

Alleine zu zweit

Am Ende der Wahrheit
Am Ende des Lichts
Am Ende der Liebe
Am Ende - da stehst Du
(Im Herzen wird es leerer - ein Teil geht nun von mir)
Nichts hat überlebt
Wir haben schweigend uns schon lange getrennt
Und mit jedem Tag "Wir"
Wuchs die Lüge unserer Liebe
Und je weiter wir den Weg zusammen gingen
Desto weiter haben wir uns voneinander entfernt

Einsam - gemeinsam
Wir haben verlernt uns neu zu suchen
Die Gewohnheit vernebelt
Die Trägheit erstickt
Der Hochmut macht trunken
Und die Nähe treibt zur Flucht

Tanz - mein Leben - tanz
Tanz mit mir
Tanz mit mir noch einmal
In den puren Rausch der nackten Liebe

Und wenn ich sie/ihn so sehe
Wenn ich sie/ihn erlebe
Wenn ich uns betrachte
Etwas hat überlebt
Und wenn ich Kraft und Hoffnung fände
Wenn ich selbst noch den Glauben an uns hatte
Wenn ich sie/ihn erreichen könnte
Sie/Ihn noch einmal für mich hätte
Wenn die Basis - unser Fundament
Wenn wir uns noch einmal neu entdecken würden
Wenn sie/er nur wollte
Ich will!

 

Halt mich

Aus schlaflos gelebtem Tagtraum erwacht
So bin ich der Sehnsucht Opfer
Aus kindgelebtem Vertrauen erwacht
So klaffen heute meine Wunden

Das Leben brennt mir von der Seele
Die Sehnsucht erfüllt mir tapfer ihre Pflicht

Halt mich - mein Leben - halt mich!

Solange sich die Zeit noch regt
Die Zeiger sich noch drehen
Solange drehe auch ich noch meine Runden
Doch des Lebens süße Lust hat mich verlassen

Das Leben brennt mir von der Seele
Die Sehnsucht erfüllt mir tapfer ihre Pflicht

Halt mich - mein Leben - halt mich!

 

The turning point

Poutaisat pilvet haihtuvat katoen nopesti tuulten mukana kuin tämä uni
Jossa en enää sinua tavoita on liian myöhäistä

In a dream I saw the world beyond - no tongues telling lies
The silence was covering everything inside
In a dream I saw myself - fallen down next to me
Couldn't crawl back inside my body

No laughter on my face - reality mirrored in the deep signs of life
Too long sacrificed my feelings to the ones
Who take all 'till there's nothing in the end

I'm not in my aim - I've gotta love also the other half of me
To reach the Turning point
As only in my dreams I'm my biggest enemy

Till I'd found out that I only loved your half in me
So much time I spent - not knowing myself
Too much love I'd given for everyone but nothing for me
My light was burning 'till the end

Now you showed me that two full halves make a stronger one
Also out of me and I feel the strength
Returning into me I new-found love again

Couldn't have been fighting alone
Thank you for hearing me on time
I bless you for the trust you gave
When I didn't admit being weak

I am close to my aim truly hoping
I won't fail
Before I reach The turning point
Where we're no longer the same

Didn't notice me change
Was not living the days without names
Now I'm here with you
To stay beyond
The turning point
Of my dreams

O found my aim - now I can face myself
Again
I thank you for
Loving me
And keeping us on the right way

 

Ich verlasse heut Dein Herz

Ich verlasse heut' Dein Herz
Verlasse Deine Nähe
Die Zuflucht Deiner Arme
Die Wärme Deiner Haut
Wie Kinder waren wir
Spieler - Nacht für Nacht
Dem Spiegel treu ergeben
So tanzten wir bis in den Tag

Ich verlasse heut' Dein Herz
Verlasse Deine Nähe

Ich verlasse Deine Tränen
Verlasse was ich hab'
Ich anbefehle heut Dein Herz
Dem Leben - der Freiheit
Und der Liebe
So bin ich ruhig -
Da ich Dich liebe!

Im Stillen
Laß ich ab von Dir
Der letzte Kuß - im Geist verweht
Was Du denkst bleibst Du mir schuldig
Was ich fühle das verdanke ich Dir
Ich danke Dir für all die Liebe
Ich danke Dir in Ewigkeit

Ich verlasse heut' Dein Herz
Verlasse Deine Liebe
Ich verlasse Dein Herz
Dein Leben - Deine Küsse
Deine Wärme - Deine Nähe -
Deine Zärtlichkeit

 

Dich zu töten fiel mir schwer

Und da bleibt kaum noch Luft
Und da bleibt kaum noch Raum
Und da bleibt keine Sehnsucht
Und das ist alles was mit bleibt
Ich muß hier raus - ich muß hier weg
Und doch - ich suche nur nach Dir
Dem Leben das ich niemals fand
Das Leben - meiner Zuflucht Not
Ich habe Dich nur verflucht
Um später und viel tiefer noch
Den Kuß nur zu versuchen
Du Licht meiner Seele

Und nun zu Dir -
Mein krankes Hirn
Konserviert im Saft der Zeit
Ich gab Dir Blut aus meinem Herzen
Speiste Dich mit Sinneskraft
Über vieles ließ Dich walten
Gab selbst Dir die Macht über mein Tun
Ich gab Dir Liebe -
Mein Vertrauen
Mein Freund -
Du tust mir weh
Und doch -
Es ist noch nicht vorbei

Noch höre ich
Deinen Atem
Und noch sehe ich
Das Zittern Deiner Hände
Die Erinnerung beginnt zu leben
Beginnt erneut mich zu durchbohren
Und mein Herz im Stillen zu erobern
Mein Herz - Du braver Schmerz

Du hieltest mich am Leben
Und schlugst mich in der Qual
Und noch immer kann ich es nicht verstehen
Nein - es ist noch nicht vorbei
Noch sehe ich den Glanz in Deinen Augen
Noch das Zucken Deines Körpers
Doch das Töten fiel mir schwer
Ja - das Töten fiel mir schwer
Heute klingt Dein Name wie ein leeres Buch
Wie ein nie erfülltes Versprechen
Dich zu töten fiel mir schwer
Ja - Dich zu töten fiel mir schwer
Für kurze Zeit warst Du das Licht
Und warst mein Tor zur Welt
So liegst Du nun in Deinem Saft
Und stirbst langsam
Aus mir aus

 

Sanctus

Sanctus - Sanctus - Sanctus - Dominus
Deus deus Sabaoth - pleni sunt caeli et terra
Gloria tura - gloria tura

Und da warst Du -
Nicht am Licht das Dich umgab
Nein - am Schatten den ich warf
Habe ich Dich erkannt

Gloria tua - gloria tua

Und wir fielen - zusammen
Und wurden schließlich eins
In Farben ausgemacht
In Bildern still erdacht
Im Leben aufgewacht
Im Herzen neu entfacht
Licht und Liebe
Eingetaucht tief in die Nacht

Hasanna in excelsis
Benedictus qui venit in nomine domini

Sanctus dominus

 

Am Ende stehen wir zwei

Keine Kompromisse
Keine stillen Tränen
Keine Küsse deren Geschmack mich zu Dir führt
Keine Wiederholung
Keine Täuschung
Keine schmerzliche Berührung aus der Vergangenheit
Nur die Hoffnung einer zweiten Chance
Das ist alles was uns bleibt
Eine zweite Chance für Dich und mich
Eine zweite Chance für uns zwei
Du brauchst jetzt nichts zu sagen
Brauchst mich nicht zu lieben
Ich habe Hoffnung für uns beide
Denn am Ende stehen wir zwei

Die Musik dringt von weit her an mich fremd
Ich erkenne Dich nicht mehr
Deine Liebe bleibt mir heilig
Dein Leben ist entflohen
Ein Abschied ohne Ende
Ein Kreuzgang in Dein Herz

Eine Liebe ohne Grenzen
Eine Wärme ohne Licht
So liegst Du kalt und regungslos
Und wärmst noch immer mein Herz

Meine Hoffnung soll mich leiten
Durch die Tage ohne Dich
Und die liebe soll mich tragen
Wenn der Schmerz die Hoffnung bricht

 

Fassade

 

Fassade - 1. Satz

Schaut mich nicht an!
Ich bin kein Tier!
Nur ein Menschenkind - für euch ein fremdes Wesen - vielleicht
Mit Augen und Ohren
Einem Herz und viel Gefühl
Und immer noch mit einem klaren und auch freien Verstand!
Vielleicht bin ich nur ein Schatten
Der euren Plan verdunkeln will
Vielleicht bin ich ein Gewitter
Dessen Regen manches Samen Durst nach Wachstum leiste stillt
Schaltet - die Menschen - Maschinen - gleich und seht -
Im Gleichschritt - sie schreiten - ganz ohne - Bedacht und -
Sie glauben - zusammen - verschieden - zu sein und -
Ganz eigen - ganz frei und - selbstbestimmt - zu sein
Schaut mich nicht an!
Tief in euch werft euren Blick!
Nicht die anderen sind Täter - und vergiften diese Welt
Nein - ein Jeder kämpft und streitet und gestaltet dieses Leben
Und wenn ihr redet
Wessen Geist ist eurer vielen Worte Inhalt?
Wart ihr jemals an dem Abgrund zwischen Herz und dem Verstand?
Könnt ihr sagen: Ich erlerne mich?
Eure schreckliche Einfältigkeit
Zu glauben was man euch erzählt:
Natürlichkeit und Selbstbestimmung
Aber bitte nur im Rahmen des Systems dieser Gesellschaft
Schaltet - die Menschen - Maschinen - gleich und seht -
Im Gleichschritt - sie schreiten - ganz ohne - Bedacht und -
Sie glauben - zusammen - verschieden - zu sein und -
Ganz eigen - ganz frei und - selbstbestimmt - zu sein
Warum Fassade?
Gibt es nicht genügend Egoismus in der Welt?
Gibt es nicht genügend Selbstsucht die den Selbsthass überspielt?
Reicht es nicht dass jeder sich der nächste ist und nicht versteht?
Dass die Mauern des Alleinseins die des Egoismus sind?
Schaut mich nicht an!
Ich bin kein Tier!
Nur ein Menschenkind - für euch ein fremdes Wesen - vielleicht
Mit Augen und Ohren
Einem Herz und viel Gefühl
Und immer noch mit einem klaren und auch freien Verstand?

 

Der Morgen danach

So viele Menschen sehen dich
Doch niemand sieht dich so wie ich
Denn in dem Schatten deines Lichts
Ganz weit dort hinten sitze ich
Ich brauche dich - ich brauch' dein Licht
Denn aus dem Schatten kann ich nicht
Du siehst mich nicht - du kennst mich nicht
Doch aus der Ferne lieb' ich dich
Ich achte dich - verehre dich
Ich hoff' auf dich - begehre dich
Erfühle dich - erlebe dich
Begleite dich - erhebe dich
Kann nicht mehr leben ohne dich
Dies ist der Morgen danach
Und meine Seele liegt brach
Dies ist der Morgen danach
Ein neuer Tag beginnt
Und meine Zeit verinnt
Dieses alles schreib' ich dir
Und mehr noch brächt ich zu Papier
Könnt' ich in Worten alles Leiden
Meiner Liebe dir beschreiben
Nicht die Botschaft zu beklagen
Sollen diese Zeilen tragen
Nur - ich liebe dich - doch sagen
Heute Nacht erhältst du dies
Ich bete dass du dieses liest
Im Morgengraun erwart' ich dich
Ich warte auf dein strahlend Licht
Ich träume dass du mich bald siehst
Du morgen in den Schatten kniest
Und mich zu dir ins Lichte ziehst

Dies ist der Morgen danach
Und meine Seele liegt brach
Dies ist der Morgen danach
Ein neuer Tag beginnt
Und meine Zeit verinnt

 

Senses

If my hands couldn't feel
Your warm soft skin
If my eyes wouldn't show me
The things way they are
If your love wasn't there
I couldn't be me - now I know
This is an evening - I never saw before
A new beginning unpredictable
Thank you for the comfort
The feeling that I'm not alone
Although there is no-one here I can see
Sensing you closeness
Never leaving me alone
Making me to trust the day

The song in my mind
Once so pure and light
Now suddenly lost it's rhythm
Tones out of tune
Was it your leaving
That caused disharmony?

Now I have a collection of you
Though I can't restore
Every memory of us
Tons of pictures - letters
Written in love - but you're more
The moment you stepped out
My heart left with you
I lessened living - unreturnable
I remember your closeness
Never leaving me in vain

Sensing your love
Living in these walls
But even this drink is
Torturing my empty veins
Still waiting to hear your voice

This song in my mind
Once so pure and light
Now suddenly lost it's rhythm
Tones out of tune
Was it your leaving
That caused disharmony

i long for your love
Thirst for your kiss
Is this human
You're only making me alive?

 

Warum so tief ?

Wieder sprachlos - herzlich hiflos - und beschämt
So trete ich heute vor sie...

Und so trete ich heute erneut vor euch
Mutter Angst und Vater Schmerz
Nicht adoptiert - nein es fließt euer Blut durch meine Adern
Euer Erbgut ist mein Teil
Einmal ohne Angst vor Schmerz - ich dachte ich könnte fliehen
Könnte euch und mir entkommen
Doch je weiter es mich auch zog zu ihr - desto mehr
Erkannte ich euch in mir

Warum so tief - und warum gerade jetzt?
Warum vor ihr - warum diese Ironie?
Warum so hart - und warum nicht einfach besiegt?
Muss ich denn wirklich für jede Begegnung
Für immer und ewig mit all meiner Liebe bezahlen?

Einmal ohne das eine und endgültige Gefühl - verloren zu sein
Nur einmal bei ihr - keine Tobsucht in Ketten
Doch ich kann es nicht 'mal bestreiten - dass ich euch liebe
Mutter Angst und Vater Schmerz

Warum so tief - und warum gerade jetzt?
Warum vor ihr - warum diese Ironie?
Warum so hart - und warum nicht einfach besiegt?
Warum kann ich euer Erbgut nicht einfach verleugnen
Und mich an dem Leben vergehen
Warum so tief - und warum gerade jetzt - Mutter Angst sag' mir?
Warum vor ihr - und warum diese Ironie - Vater Schmerz sag' mir?
Warum so hart - und warum nicht endlich besiegt?
Muss ich denn wirklich für jede Begegnung
Für immer und ewig mit all meiner Liebe bezahlen?

Warum so tief?
Und warum so schrecklich verloren?
Warum vor ihr?
Warum nur wieder vor ihr?  

 

Fassade - 2. Satz

Ein Meer voller Seelen
Doch so allein bleibt der Mensch in sich verschlossen
Er redet viel zu viel
Doch sagt er nichts - nichts gibt er preis - nichts nimmt er auf
Nur die Fassade schmückt er treu

Diese Welt ist fern von mir - und ich gehöre nicht zu ihr

Nichts gleicht sich aus - nichts bleibt bestehen
Nichts aus dieser Welt ist echt

Wie ein Traum
Ein tiefes Sehen
Du allein -
Kannst strahlen in der Welt?

Nichts bleibt bestehen
Nichts hält mich auf
Ich will raus - aus dieser Menschen kalten Welt
Und will hinein - in jener Liebe warmen Hand

Wie ein Traum
Ein tiefes Sehnen
Du allein -
Kannst strahlen in der Welt

Es gibt keine Wahrheit ohne Liebe
Es gibt keine Liebe ohne Wahrheit
Nichts bleibt bestehen
Nichts hält mich auf
Ich will raus - aus dieser Menschen kalten Welt

 

Liebesspiel

Du - nur du
Und ewig du - nur du
Und immer lauter
Ich gehör' Dir

Ich in dir
Und du jetzt über mir
Und immer fester
Du gehörst mir

Nie allein - ich will immer bei dir sein
Du bist mein - du wirst nie alleine sein

Nackt am Boden
Deine Demut riechend
Dich verderben
Ich gehör dir

Zwischen deinen Schenkeln
Zwischen deinen feuchten Lippen
Dir erlegen
Du gehörst mir

Nie allein - ich will immer bei dir sein
Du bist mein - du wirst nie alleine sein

 

Stumme Worte

Meine Hände bersten
Da ich diese Zeilen schreiben
Doch führe ich die Feder
Da meine Zunge mir versagt
Nur Worte kriechen auf den Bogen
Doch ist die Seele wild entflammt

Nur einmal hab' ich sie begehrt
Nur einmal - jetzt und immer wieder
Aus meinem Herzen sie verbannt
Doch mich so tief an ihr verbrannt

Diese Worte bleiben stumm
Denn mein Mund wird sie nicht wecken
So kriechen sie zurück zu mir
Und zerreissen letztlich mir das Herz

Nur einmal hab' ich sie begehrt
Nur einmal jetzt und immer wieder
Doch diesen Schmerz möcht' ich nie missen
Denn er ist alles was mir von ihr bleibt
Nur einmal hab' ich sie begehrt
Nur einmal - jetzt und immer wieder...

 

Fassade - 3. Satz

Vielleicht bin ich nur ein Mensch
Und vielleicht bin ich auch nur ein Argument
Vielleicht bin ich letztlich einer dieser Fragen
Deren Antwort sich die Blösse gibt ein fragend Mensch zu sein

Und so kann man mich verneinen
Und so kann man mich auch tatenlos benennen

Einheit - war Stärke - war Gleichschritt
War Macht über euch selbst
Euch selbst - euch selbst

Und so bin ich unbefangen
Nicht verlogen - nicht bestochen und nicht blinder Macht verkauft
Nein - ich bebe vor Verlangen echte Worte zu empfangen
In Wahrhaftigkeit einander zu begegnen

Warum Fassade?
Musst du wirklich wissen was ich fühle?
Musst du wirklich wissen wie ich bin?
Bei allem was mich umtreibt - wie ich lebe - mich bewege
Bei allem was ich gestern - hier und heute vor dich bringe

Gibt es wirklich so viel Egoismus in der Welt?
Gibt es wirklich so viel Selbstsucht
Dass die Liebe nicht mehr zählt?
Reicht es nicht dass jeder sich der nächste ist und nicht versteht
Dass die Mauern des Alleinseins die des Egoismus sind?

Kann ich vergeben
Kann ich dir jetzt vergeben sag mir
Sag an - was du von mir willst

Musst du wirklich fragen was ich fühle?
Musst du wirklich fragen wer ich bin?
Bei allem was mich umtreibt - wie ich lebe - mich bewege
Bei allem was ich gestern - hier und heute - vor dich bringe
Kann ich vergeben
Kann ich dir jetzt vergeben sag mir

Ganz allein - ich will alleine sein
Ich will nichts hören - will nichts sehen
Will alleine mit dir sein

Ganz allein -
Ich will nur alleine sein!
Ganz allein -
Bitte nur in Ruhe laßt mich sein!

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